Zur großen Freude der Mariannhiller Missionare und der Kirchenbesucher ist seit einiger Zeit die Herz-Jesu-Kirche wieder über die normalen Treppenaufgänge zu erreichen. Die gesamte Treppenanlage musste aufwendig saniert und restauriert werden – das Bauwerk bei der denkmalgeschützten Kirche hatte über die 86 Jahre seit Entstehung immer stärker unter eindringender Feuchtigkeit gelitten. Und nicht nur die Treppen waren einsturzgefährdet, auch die darunterliegenden Räume waren betroffen.

Die Treppenanlage der Kirche Marianhill in Würzburg nach der Restaurierung

Eine interessante Aufgabe für das uns: Denn die Anlage verfügt über zwei Treppenaufgänge, die von der Mariannhillstraße und von der Salvatorstraße zum Kirchenportal führen um die höher gelegene Kirche zu erreichen. Dazwischen befindet sich eine große, umfassende Terrasse – darunter unterschiedliche Räumlichkeiten.

Die vordringliche Aufgabe darin, die Treppenanlage so wieder herzustellen, dass diese dem Original so weit wie möglich entspricht. Gleichzeitig soll das Bauwerk vor eindringendem Wasser geschützt sein.

Treppenanlage der Kirche Mariannhill in Würzburg: Treppenaufgang WestTreppenanlage der Kirche Mariannhill in Würzburg: Detailansicht BodenbelagTreppenanlage der Kirche Mariannhill in Würzburg: Terrasse

Zuerst wurden alle Natursteinbeläge und der marode Stahlbetonuntergrund entfernt, um danach mit dem kompletten Neuaufbau der Treppenanlage zu beginnen. Eine neue Stahlbetonplatte aus wasserundurchlässigem Beton mit einem Gefälleestrich wurde errichtet. Darauf kam eine sogenannte Polyurea-Heißspritzabdichtung, wie sie im Brückenbau verwendet wird. Der weitere Aufbau besteht aus einer Drainmatte, Einkornmörtel und dem Naturstein.

Die Steinformate und damit das Fugenbild der Gesamtanlage wurde vor dem Abbau aufgenommen und bei der Sanierung 1:1 übernommen. Regenwasser wird von Bodeneinlaufrinnen aufgenommen und abgeführt.

Für uns immer wieder wichtig: Budget und Bauzeit wurden eingehalten. (mehr zu Kosten- und Terminsicherheit)

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